Lethaia (Ληθαία), Gattin des Olenos, mit dem sie in treuer Liebe verbunden war; beide wurden in Steinsäulen verwandelt, die auf dem Berge Ida stehen. Ovid. met. X 68ff. Lactant. Plac. fab. X 1. Als Grund für diese sonst nicht bekannte Verwandlung gibt Ovid an, L. habe zu sehr auf ihre Schönheit gepocht, und Olenos habe als der Schuldige erscheinen wollen. Höfer Roschers Myth. Lex. II 1956 vermutet mit Recht, daß L. sich irgendeiner Göttin gegenüber ihrer Schönheit gerühmt hatte und Olenos die ihr dafür zugedachte Strafe auf sich nehmen wollte.