Leuni. 1)
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Leoni (Aevvoc Ptolem. II 12, 3). 1) Völkerschaft im nördlichen Vindelicien, deren Wohnsitze Ptolem. a. a. O., der allein sie kennt, mit den Worten τῆς Οὐινδελικίας τὰ μὲν ἀρκτικώτερα κατεχονσὶ Ῥουντκάται (Haug o. Bd. ἼΑ S. 1157), ὑπὸ δὲ τούτοις Λεννοὶ καὶ Κωνσουάνται, εἰτὰ Βενλαῦνοι (Ihm o. Bd. III S. 276) εἰτὰ Βρευνοί ziemlich genau festlegt. Zeuß Die Germanen und ihre Nachbarstämme 234 hält den Namen für verderbt - schon Männert nahm in Zusammenhalt mit Alaunoi (Ptolem. II 13, 2. Ihm o. Bd. I S. 1298) und Benlaunoi (Ptolem. II 12, 3. Ihm o. Bd. III S. 276) ein Verschreiben des Ptolemaios für Launoi an und meinte, daß die eben genannten Stämme Zweige der Völkerschaft der Launoi seien -, glaubt aber, das Volk am Fuß der Salzburger Alpen im südöstlichen Teile Bayerns suchen zu sollen. DieVermutungM üllers zu Ptolem. II 12, 3, ihre Wohnsitze in die Nähe der Loisach zu verlegen, an der die Station ad pontem Lessenii (Itin. Ant. 257) liegt, ist unhaltbar, da der Ort den Namen ad pontes Tessenii führt (MiHer Itin. Rom. 283).
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2) Nach Plin. IV 112 iberischer Namen in der Gegend des Mino.