RE:Leusaba
| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |||
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| Band XII,2 (1925) S. 2312–2313 | |||
| Bildergalerie | |||
| Register XII,2 | Register l | ||
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Leusaba [...] 2) Nach Plin. IV 112 iberischer Namen in der Gegend des Mino.
RE:Leuoni
Leuoni (λΙενώνο*), bei Ptolem. II 11, 16 ein angeblich in der Mitte von Σκανδία wohnendes Volk, am ehesten den ags. Leonas (Dat. Plur. Leonum Widsith v. 80) gleichzusetzen, welche etwa in Östergötland (in Südostschweden) wohnten; zweifelhaft ist es, ob Iordanes dasselbe Volk als Lio-thidats. d.) verzeichnet. Schütte Indog. Forsch. 10XV (1903/4) 323; PBB XLI (1916) 4 4; Ptolemys Maps (1917) 137. Chambers Widsith (1912'1 214, Jordan Hoops Reailex. IV (1918) 525. Andere Forscher (z. B. Kauffmann Deutsche Alter-tumsk. I |1913] 400, 8) haben nach dem Vorgänge Grimms (Gesch. d. d. Sprache 498) die L. mit den Lemonii (= LemoM, s. d.) verglichen, welche jedoch in Nordostdeutschland wohnten und in diesem Falle eine Abzweigung der L. sein müßten. Ebensowenig sind die L. mit 20 den Schweden gleichzusetzen, welche Annahme nur bei einer Konjektur *Σν‘ωναί (vgl. Suiones Tac.) aufrecht zu erhalten wäre. Bremer Pauls Grundriß III 2 (1900) 791. 818. 830. v. Grien Berger Zfda. XLVI (1902) 168. Svensson Namn och bygd VII (1919) 12f. Weitere Literatur: Zeuss Die Deutschen 158f. 506. Müllen-hoff Deutsche Altertumsk. II 10, 1. 62. III 259, 1. IV 497f. Kossinna Indog. Forsch. VII 1897) 281LLeuphana, von Ptolem. II 11, 12 an sechster
Stelle im nördlichen Klima von Germania magna genannt, wird in der Nähe der unteren Elbe zu suchen sein und würde, wenn wir nach des Ptolemaios Angabe die Elbe als gerade Linie annehmen, sogar an das rechte Ufer der Elbe zu liegen kommen. So ist es von älteren und neueren Erklärern in die Nähe von Hamburg gesetzt worden. Auf die Versuche, wegen Namensanklängen es mit modernen Ortschaften gleichzu-40 setzen, ist nicht weiter einzugehen, vgl. Ludw.
Schmidt Hist. Viertetjahrsschr. V 79, 3. Nun erscheint auf der Tabula Peutingeriana ein Leve-fanum auf der Insula Batavorum, also auf der linken Seite des Rheins, so daß Möllenhoff D.A. IV 53 mit Recht annimmt, es sei mit Unrecht auf das rechte Rheinufer nach Germania magna versetzt worden, Versehen, wie sie ja bei Ptolemaios nicht eben selten sind, man vgl. nur Asci-burgium (s. o. Bd. II S. 1523), Navalia, Novae-50 sium, Mediolanium, Laciburgium (s. d.). Auch
K. Müller in seiner Ausg. des Ptolem. II 11, 12 S. 266, 8 stimmt dieser Ansicht bei, ebenso Schütte Paul u. Braune Beitr. XLI 34, der es mit dem heutigen Levenstein am Waal zusammenbringt. Sprachliche Erläuterung gibt Patzig Die Städte Großgermaniens bei Ptol. 14.
RE:Leupitorga
Leupitorga, nach Bion Aethiop. frg. 1 bei Plin. n. h. VI 178 ein Ort im nördlichen Aethio-pien.Lensaba (Tab. Peut. VI 2. Itin. Ant. 269. Lausaba Geogr. Rav. IV 19), Ort im Norden Illyriens an der Straße Sirmium-Salona, 98 röm. Meilen nordöstlich von letzterem, nach Geogr. Rav. a, a. O. noch zu Pannonien gehörig. Auf die Tatsache, daß L. auf Tab. Peut. a. a. O. 51, im Itin. Ant. a. a. O. 56 röm. Meilen von Ser-vitium entfernt sei, macht schon Cons La province Rom.* de Dalmatie 230 aufmerksam. Jetzt [2313] südlich von Sitnica (Miller Itin. Rom. 478) in der welligen Ebene Podraznica (Tomaschek Mitteil. d. geographisch. Gesellschaft Wien 1880, 514).