RE:Lex Iunia Vellaea

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Gessetz zur Vererbung
Band XII,2 (1925) S. 2394
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Lex Iunia Vellaea. Gesetz unbekannten Alters (s. Hohl o. Bd. X S. 1100, 26. Dessau Prosop. II 246. Vgl. auch CIL V 1,[1] 4921. 4922, weitere Literatur bei Rotondi Leges publicae 466. Mommsen Jur. Schr. I 285, für die Zeit des Claudius oder Nero). Der Inhalt bei Gai. II 135: idque lege Iunia Vellaea provisum est, in qua simul exheredationis modus notatur, ut virilis sexus nominatim, feminini vel nominatim vel inter ceteros exheredentur, dum tamen iis, qui inter ceteros exheredantur aliquid legetur. Ferner berichtet Ulp. XXI 1, 19, daß ex lege Iunia auch der nasciturus und zwar selbst dann, wenn er noch zu Lebzeiten des Testators zur Welt kommt, eingesetzt werden kann, vorausgesetzt, daß ihm die Qualität eines suus heres zukommt. Paulus schrieb einen liber singularis ad legem Vellaeam, welcher zwar im Index Florentinus unter nr. 51 auftaucht, von dem uns aber Bruchstücke in den Digesten nicht erhalten sind. Lenel Palingenesia I 1134.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Corpus Inscriptionum Latinarum V, 1.