Lugeus lacus
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Lugeus lacus (Λούγεον ἔλος Strab. VII 314), 10 See im Land der lapuden in Illyrien, mit Ter-geste durch eine um Christi Geburt gebaute Straße (v. Premerstein-Rutar Röm. Straßen und Befestigungen in Krain, Wien 1899, 5L) verbunden. Die landläufige Ansicht, im ἔλος Λοὺ· γεον den Zirknitzer See zu sehen (Premerstein-Rutar a. a. O. 6. Pichler Austria Rom. 161. Holder Alte. Sprachsch. II 305, dagegen schon Mommsen CIL V p. 75),[1] wurde durch Pick und Schmid Frühgeschichtliche Befestigungsan-50 lagen im Bereiche der Isonzofront (IOA XXI/XXII 1922 Beibl. 277–308), 287 Anm. 9 widerlegt und nachgewiesen, daß nach der Stelle Strabon VII 314 ὀμοίως δὲ καὶ ἐκ Τεργέστε κώμης Καρνικης ὑπέρθεσίς ἔοτι διὰ τῆς *Όκρας εἰς ἔλος Λούγεον καλονμενον infolge des Ôià τῆς *Όκρας (läcgs der Okra) nur das Laibacher Moor gemeint sein könne (so schon Mommsen a. a. O.); das Laibacher Moor habe am Beginn unserer Zeitrechnung einen seichten See gebildet, die 60 Molde von Zirknitz werde nur zeitweise überschwemmt, das Zirknitzer Becken liege auch nicht an einem der beiden antiken Überlandwege Aqui-leia-Longaticum-Siscia odei Tergeste-Zagorja-Stareogljenice-Laas-Gola-Emona. Auf das ἔλος Λούγεον dürften sich nach Zippel (Die römische Herrschaft in Illyrien bis auf Augustus 127) die Worte des Geogr. Rav. IV 21: m .,. summi-tate montium lacum esse legimus, quae patria di·
[1715]
versa habet flumina, inter cetera fluvius qui did-tur Corcac beziehen.