RE:Lydias
| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |||
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| Fluß in Makedonien | |||
| Band XIII,2 (1927) S. 2204–2205 | |||
| Bildergalerie | |||
| Register XIII,2 | Register lf | ||
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Lydias [...] nach tapferer Gegenwehr. Kleomenes ehrte den L., indem er dessen Leiche, mit Purpurkleid und Kranz geschmückt, vor die Tore von Megalopolis bringen ließ (Polyb. II 51, 3. Plut. Arat. 37, 1f.; Cleom. 6, 4f.; de sera num. vind. 6. Paus. VIII 27, 15. Niccolini 40). Das Ende des L. erregte bei den Achäern heftige Mißstimmung gegen Ara-tos, da man allgemein der Ansicht war, er habe den L. persönlicher Rivalität wegen geopfert (Plut.Arat. 37, 4). In die letzten Lebensjahre (ca. 228 - 226) fällt die Ehrung des L. durch die Stadt Kaphyai (IG V 2, 534 = Syll.3 504), was Hi 11er v. Gaertringen (Ἐφημ. ἀρχ. 1910, 394) zu der Vermutung veranlaßt, daß L. ursprünglich aus Kaphyai stammte. [2205] Atys (bleibt) Tyrsenos (wandert aus)
b) Herodot. I 94 kennt als Solin des Atys und Enkel des Manes nicht L., sondern Tyrsenos. Bei einer großen Hungersnot täuschten sich die Lyder 18 Jahre lang durch Würfel-, Astragalen-, Ball-und andre Spiele, die sie eigens zu diesem Zwecke erfanden, über den Hunger hinweg. Endlich teilte der König Atys das Volk;
die eine Hälfte blieb unter ihm im Lande, die andre wanderte unter Tyrsenos aus und besiedelte Umbrien, wo das Volk noch zu Herodots Zeiten wohnte; nach ihrem König hieß dieser Teil Tyr-