5) Mimograph. Seine Zeit wird auf ca. 160 n. Chr. bestimmt durch Vit. Ant. philos. 8, 1 adepti imperium (Marc Aurel und L. Verus) ita civiliter se ambo gesserunt, ut lenitatem Pii nemo desideraret, cum eos M. sui temporis mimografus cavillando impune perstringeret. Auch die ebd. 29, 3 erzählte Anekdote könnte sich auf M. beziehen. In dieselbe Zeit führt die zweimalige Erwähnung bei Galen in den ums J. 170 geschriebenen Schriften περὶ ἄνατομ. ἐγχειρήσ. 7, 12 und de Hippocr. et Plat. dogm. Anf. (V 181 K.), wonach der kleine Sohn des M. eine schwere Verwundung überstand. Als berühmter Mimograph wird er von Hieron. adv. Rufin. 2, 20 (II 514 V.) und Marius Merc. 48. 126 M. neben Philistion und Lentulus (o. Bd. XII S. 1946) genannt; Paulinus Corp. scr. eccl. XVI 499 accipiunt plausus lyra Flacci et scaena Marulli. Das einzige Zitat (Serv. Aen. VII 499; Buc. 7, 26) enthält einen schlechten Witz über einen Fresser. Haupt Opusc. III 337. Ribbeck CRF 372.
Nachträge und Berichtigungen
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- S. 2035, 46 zum Art. Marullus:
5) S. D’Amico Storia del teatro dramatico, Milano 1950, vol. 1, 182. M. Bonaria Marullo, scrittore di mimi, Dioniso XXXV (1961) 16–27. Die Zeugnisse bei M. Bonaria Mim. Rom. Fragm., fasc. II, Genova 1956, S. 56, 108 und 181, nr. 513, 914–917.
[Mario Bonaria. ]
Nachträge und Berichtigungen
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Marullus
5) Mimendichter im 2. Jh. n. Chr. (L) S X.
[Hans Gärtner. ]