2) M., vom Anon. Menagii zu Diog. Laert. V 26 (Hübner S. 610 oben. Westerm. Βιογρ. 404 oben. Val. Rose Aristot. Pseudepigr. 19 unten) genannt im Schriftenverzeichnis des Aristoteles, der M., Verfasser eines Buches über die olympischen Spiele und ihre Sieger, durch ein gleichnamiges Werk ausgestochen haben soll (… ἐν ᾧ Μέναιχμον ἐνίκησεν). Mit dieser Erklärung finden sich andere nicht ab. Sie meinen, die Stelle sei verderbt; dieser M. sei kein anderer als M. von Sikyon, der Geschichtsschreiber, dessen πυθικός (sc. λόγος), ein geschichtliches Werk π. ἀγώνων, nach Rose 547 fälschlich von Diog. Laert. V 26 als Werk des Aristoteles im Zusammenhang mit dessen Pythionikenbuch angeführt sei; es sei kein Zweifel, daß ἐν ᾧ Μέναιχμον ἐνίκησεν beim Anon. Men. sinnlos ist und es in Angleichung an Diog. Laert. etwa πυθικὸν ὃν ἔνιοι Μεναίχμου (εἶναί φασιν?) heißen muß (vgl. auch FGH II 182. Susemihl Gesch. d. griech. Lit. I 532.) Suid. nennt Μάναιχμος Ἀλωπέκοννησιος (oder Προικοννήσιος) als platonischen Philosoph, der drei Bücher zu Platos Politeia geschrieben habe; dieser ist vielleicht identisch mit dem vom Anon. Menag. erwähnten M. Ebenso [700] könnte der M. aus Phot. cod. 167 (p. 114b, 8) hierhergehören.