Oborzos, wie es scheint, ein seleukidischer Hyparch, der 3000 makedonische Kolonisten unter sich hat, die ihm nachstellten. Er schickt sie heim, indem er ihnen Wegweiser mitgibt, die sie in die Landschaft Kremastos führen und dort bei den Einwohnern einquartieren. Alsdann läßt er die Dörfer von seinen Leuten umstellen, worauf die Kolonisten sämtlich von ihren Quartiergebern ermordet werden. Die Geschichte, die bei Polyain. VII 40 steht, wird von Niese Griech. und mak. Staaten II 165 vermutungsweise in die Zeit des seleukidischen Bruderkriegs verlegt.