Rusibicar oder Rusubbicar (Ῥουσίβικαρ die beste Hs. des Ptolem. IV 2, 6 p. 597 Müll., andere Ῥουσικίβαρ, Ῥουσίκαβαρ usw.; Rusubbicari Itin. Ant. p. 16; Rusibricari mit dem Zusatze Matidiae Tab. Peut.; Rusuvicaris Geogr. Rav. 346). Küstenort in Mauretania Caesariensis östlich von Rusguniae, 24 Millien von diesem, Itin. Ant. Danach bei Mers el Hadjedje zu suchen, vgl. Gsell Atlas archéologique de l'Algérie, Bl. 5 n. 51. Der Zusatz in Tab. Peut. zeigt, daß die Örtlichkeit im 2. Jhdt. zu den großen mauretanischen Besitzungen der Kaiserin Matidia gehörte. Ein Bischof (Rusubiccariensis) wird im J. 411 erwähnt, Coll. Carth. c. 197 (Mansi IV 145), ein anderer vielleicht im J. 484, Not. episc. Maur. Caes. n. 77, in Halms Vict. Vitensis 69 (überliefert Rubicariensis). Wohl verschieden das von Ammian. Marc. XXIX 5, 55 erwähnte Subricarense castellum.