Sarmatica insula nach Plin. IV 79 eine der Inseln im Donaudelta und zwar zwischen dem zweiten Mündungsarm Naracustoma und dem dritten Calonstoma. Man nahm damals drei, auch fünf und schließlich sieben Deltaarme an, die entsprechende Inseln zwischen sich einschlossen. Vgl. hierzu die Untersuchungen von Brandis Art. Danuvius o. Bd. IV S. 2117ff. Die natürlichen Flußverlegungen, Lagunenbildungen und deren Zuschüttungen sind seit dem Altertum so durchgreifende gewesen, daß es kaum angängig ist, an der Hand der heutigen Karte die frühere Situation wieder erkennen zu wollen, oder man kommt trotz aller Vorsicht doch nur zu nicht gesicherten Vermutungen. Nur die heutigen drei Hauptmündungsarme scheinen wirklich alten Datums zu sein; s. Gr. Antipa Das Überschwemmungsgebiet der unteren Donau, Bukarest 1912.