Reue (Kämpchen)

[152] Reue.

Was ich bereue? – Daß ich nicht das Glück
Der Liebeslust in vollem Zug genossen –
Und daß so mancher rasche Augenblick
Für mich ist ungenützt dahingeflossen. –

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Daß ich so oft der Schönheit ging vorbei,

Mit Sehnsucht und mit knabenhaftem Bangen,
Daß ich in blöder Jugendeselei
Nicht zugriff, wenn die Frucht vor mir gehangen. –

Dahin, dahin – und ohne Wiederkehr,

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Und keine Hoffnung gibt dem Herzen Labe –

Das macht mir die Erinnerung doppelt schwer,
Das ist die Reu, die ich im Alter habe. –