Ringsum zerfallene Reste


[33]

 7.

Ringsum zerfallende Reste,
Zerbröckelnd und morsch Gestein,
Und drüber hangende Äste,
Und fluthender Sonnenschein....

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In Diocletian’s Thermen

Ein prächtiges Gotteshaus,
Am Corso Hasten und Lärmen,
Der Weltstadt erregt Gebraus!

Und melancholisches Schweigen

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Am Ufer des Tiberstrom’s –

Gespenstisch wachsen und steigen
Aus ihm die Geschicke Rom’s:

Gigantisch winkt, aber traurig,
Das Grab der Vergangenheit,

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Von seiner Zinne droht schaurig

Der Engel im Schuppenkleid.

Und dort – Sankt Peter – der prächtig
Das leuchtende Haupt erhebt –
Die Gegenwart, die noch mächtig

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Nach Schönheit und Täuschung strebt;


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Dieweil die Zukunft schon düster
In Lumpen die Stadt durchirrt –
O Grauen, wenn ihr Geflüster
Zum Schrei des Frohlockens wird!

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Noch einmal, Rom, wirst du fallen,

Wie einst das Kreuz dich gefällt –
Die Wahrheit ruft ihr: „Weh’ Allen!“
Dann über die ganze Welt....