Sammlerfreuden


[521]

Sammlerfreuden.
Nach dem Gemälde von Aug. Mayer.

[532] Sammlerfreuden. (Zu dem Bilde S. 521.) Jubelnd war der Hans von dem Ausflug in Feld und Wald heimgekehrt und trug eine Cigarrenschachtel so stolz und fest, als ob ein wichtiger Schatz sich in ihr befände! „Hurra!“ rief er seinen Geschwistern entgegen, „ich hab’s, ich habe es, das längst Gesuchte, das Pfauenauge!“ Wer da weiß, wie brennend die Sehnsucht des Sammlers sein kann und wie groß die Freude über einen neuen längst begehrten Erwerb zu sein pflegt, der begreift die Stimmung des Knaben. Seine Augen können sich kaum satt sehen an der Farbenpracht des endlich erbeuteten Schmetterlings und seine Freude wird durch die rege Teilnahme der Familienmitglieder gesteigert. In alt und jung hat ja Hans ein dankbares Publikum, das seiner neuesten Errungenschaft Bewunderung zollt. Das erhöht dem jungen Sammler die Weihe des Augenblicks. *