Scheidende Liebe


[35]
Scheidende Liebe.

Und weil ich denn von dannen muß,
     Und all’ mein Glück vergangen,
So laß dich mit bethräntem Kuß
     Ach, einmal noch umfangen!

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O blick’ mir nicht so sehniglich

     Hervor aus deinen Thränen!
Es soll hinfort kein Auge sich
     Nach dem Verlornen sehnen.

Und wie noch einmal Herz an Herz

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     Im süßen Wahn sich stillet,

So ruhe auch der herbe Schmerz,
     Der dir vom Auge quillet.

O decke deiner Augen Licht
     Mit deinen beiden Händen,

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Und ich will auf dem Weg mich nicht,

     Nicht einmal rückwärts wenden.

[36]

Und bin ich hinter’m Bergessaum,
     Wo fahle Bäume winken,
So denk’, du wachest auf vom Traum, –

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     Und laß die Hände sinken!