Sehnsucht (Kraus)

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S e h n s u c h t


Es war einmal.
Ich leb’ am Tage vom Gedanken,
nachts von der Qual;
oft träum’ ich nur vom Traum.

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Du gehst dahin und bist dir selbst es kaum.

In meinem Wahn jedoch, dem fieberkranken,
sind deine Wesen ohne Zahl.