Seite:De Induction in rotirenden Kugeln (Hertz) 063.png
Das Integral kann ausgeführt werden für kleine und für grosse Drehungsgeschwindigkeiten. Für erstere ist [1] und es wird daher die erzeugte Wärme in diesem Fall:
Für sehr grosse Drehungsgeschwindigkeiten hingegen war
Es wird daher das in vorkommende Integral, welches [2] von an genommen werden kann, gleich
da als sehr gross betrachtet wird. Wir erhalten sonach für sehr grosse
ist von noch insofern abhängig, als dasselbe in enthalten ist.
Die entwickelte Wärme wächst also ins Unendliche mit wachsendem [3], und zwar wie Das gleiche gilt von der zur Erhaltung der Rotation erforderten Arbeit. Bilden die inducirenden Magnete ein fest verbundenes System, so wird demselben ein Drehungsmoment um die Rotationsachse ertheilt, welches sich aus der erzeugten Wärme berechnen lässt. Denkt man sich nämlich die Kugel ruhend, die äussern Magnete rotirend mit der Winkelgeschwindigkeit so leistet das Drehungsmoment welches die Bewegung erhält, in der Zeiteinheit
Heinrich Hertz: Ueber die Induction in rotirenden Kugeln, Berlin 1880, Seite 62. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Induction_in_rotirenden_Kugeln_(Hertz)_063.png&oldid=- (Version vom 31.7.2018)