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| Ludwig Erk (Herausgeber): Deutscher Liederhort | |
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er ist mir schon entfallen;
es ist mir schon von weißer Seid
ein Schleirlein drauf gefallen.“
1. Schenkhaus, Wirthshaus, Tanzboden. – 13, 3. Gefallene Mädchen müssen nämlich bei der Trauung in einem weißen Kopftuche ohne Kranz erscheinen, während das Haupt unbescholtener Bräute mit den Farben und Sinnbildern der Freude und des Sieges prangt.
| Mäßig. | Mündlich, aus der Gegend von Oderberg a. d. Oder. |
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des Morgens in der Frühe. :|:
da stand ein Strauch so grüne.
wovon bist du so grüne?“
wovon bist du so schöne?‘‘‘
das kann ich dir wol sagen:
davon bin ich so schöne.“
das kann ich dir wol sagen:
davon bin ich so grüne.
deine Ehr hast du verschlafen;
bei deinem Schatz gelassen.‘‘‘
dies Wort soll dich gereuen:
die sollen dich abhauen!“
im Sommer grün ich wieder;
die kriegt sie nimmer wieder.‘‘‘
Ludwig Erk (Herausgeber): Deutscher Liederhort. Verlag von Th. Chr. Fr. Enslin, Berlin 1856, Seite 108. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Deutscher_Liederhort_(Erk)_108.jpg&oldid=- (Version vom 26.10.2019)