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Erstürmung einer Wassermühle beim Uebergang über die Donau bei Sistowa.
Nach der Natur aufgenommen von Capitain N. Karasine.
über den anderen geschlagen, in jener malerischen Stellung, die
den Romanen eigen zu sein pflegt.
Aber nur einen Augenblick. Dann wandte er ungeduldig den Kopf zu dem ihm zunächst haltenden Reiter, einem grauköpfigen Kriegsmann mit breiter Narbe über der Stirn und strengen Zügen, aber treuherzigen Augen, dessen Koller von manchem Sturmwetter zu erzählen wußte, und dessen Schwert mit der breiten Klinge und dem langgewundenen Griff ein Beutestück aus den Hussitenkriegen sein mochte.
„Hier also, Ritter?“, rief er leise zu ihm auf. „Meint Ihr nicht, der Prinz wird hier absitzen?“
„Glaub's wohl,“ sagte der Alte. „Er späht mit dem Waldvogt nach den Burgundischen aus … und da kommen sie!“
Verschiedene: Die Gartenlaube (1877). Leipzig: Ernst Keil, 1877, Seite 551. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Gartenlaube_(1877)_551.jpg&oldid=- (Version vom 22.11.2025)