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| Bildnis | des | Hofpredigers Strauß † 1779. Neuere Bezeichnung: gemalt von A. Graff. |
| " | " | Oberhofpredigers Herrmann † 1791. Neuere Bezeichnung: gemalt von A. Graff. |
| " | " | Oberhofpredigers Reinhard † 1812. Neuere Bezeichnung: gemalt von Charpentier.[1] |
| " | " | Oberhofpredigers D. Ackermann, gemalt von Prof. Ludwig Otto, Dresden. In der Sakristei. |
Von den in der Kirche erhaltenen Grabdenkmälern beanspruchen zwölf mit Bildnisdarstellungen besondere Beachtung.
Grabstein der Maria Schilling, † 1623, Gattin des kurfürstl. sächs. Kammermeisters Gregor Schilling. Ganze Figur. An der rechten Kopfseite das Wappen der Familie Schilling, an der linken ein geflügeltes Engelsköpfchen. (Taf. XLII.)
Grabstein des Michael Schulze, † 1624, kurfürstl. sächs. Kammerdiener. Ganze Figur. An der rechten Kopfseite das schräg gestellte Familienwappen. (Taf. XLII.)
Grabstein des Hans Georg von Osterhausen, † 1627, kurfürstl. sächs. Oberkammer- und -bergrat. Ganze Figur in Rüstung. In den vier Ecken des Steines die Wappen der Familien von Osterhausen, von Bose, von Werthern, von Schwanbeck. (Taf. XLIII.)
Grabstein der Elisabetha Rötting, geb. Münder, † 1629, Gattin des kaiserlichen Pfennigmeisters Paul Rötting. Ganze Figur, schlafend dargestellt. Der Kopf ruht auf einem Kissen. (Taf. XLIV.)
Grabstein der Clara Elisabeth von Haugwitz geb. von Schönberg aus dem Hause Roth-Schönberg, † 1631, Gattin des Kapitäns Caspar von Haugwitz. In ganzer Figur, schlafend, der Kopf auf einem Kissen ruhend, dargestellt. Zu beiden Seiten des Kissens und zu seiten der Figur die vier Wappen der Familien von Schönberg, von Haugwitz, von Ponickau, von Bock. (Taf. XLIV.)
Grabstein des Paul John, † 1631, kurfürstl. sächs. Kammerdiener und Kavalleriezahlmeister. Ganze Figur. Zur rechten Kopfseite das Wappen. (Taf. XLIII.)
Grabstein der Hedwig Dorothea Osterschurff (?), † 1632, Tochter des kurfürstl. Obersten Eustachius Osterschurff. Kindesdarstellung in ganzer Figur mit den Wappen der Familien von Bock, von Einsiedel, von Schlieben, von Weissenbach. (Taf. XLIII.)
Grabstein des Christian von Treben auf Mittelharda, † 1633, kurfürstl. sächs. Oberstleutnant des Kalcksteinschen Regiments zu Roß. Ganze Figur in Rüstung mit den vier Wappen der Familien von Trebra, von Biela, von Schönberg, von Tettenborn. (Taf. XLV.)
Grabstein des Rudolph von Vitzthum aus dem Hause Apolda, † 1639, kurfürstl. sächs. Oberkämmerer und Hauptmann der Ämter Chemnitz, Augustusburg
- ↑ F. V. Reinhard, gemalt von Georg Charpentier, literarisch gezeichnet von C. A. Böttiger. Dresden 1813.
Empfohlene Zitierweise:
Robert Bruck: Die Sophienkirche in Dresden. H. von Keller, Dresden, Dresden 1912, Seite 64. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Sophienkirche_in_Dresden_(1912).pdf/76&oldid=- (Version vom 28.2.2026)
Robert Bruck: Die Sophienkirche in Dresden. H. von Keller, Dresden, Dresden 1912, Seite 64. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Sophienkirche_in_Dresden_(1912).pdf/76&oldid=- (Version vom 28.2.2026)