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Lebens fand er darin, in schroffer Weise gegen andere Bekenntnisse zu eifern. In wie hohem Ansehen er stand, beweist, wie schon erwähnt, die Nachricht, daß sein eigner Fürst ihn nur entblößten Hauptes anzureden gewagt haben soll.[1]
Grabstein des Johann Adolph Bock auf Klipphausen, † 1612, kurfürstl. sächs. Geheimer Rat. (Taf. LI.) Sandsteinplatte. In der Mitte eine Inschriftkartusche mit Rollwerkumrahmung und seitlichen Blattgehängen. Oben und unten je zwei Reihen mit je vier Ahnenwappen: von Bock, von Glaubitz, von Nadelwitz, von Kottwitz, ?, von Hocke, von Biberau, von Zedlitz, ?, ?, von Köckeritz, von Maltitz (?), von Schenk (?), von Luppa, von Reinsperg, ?.
Grabstein des Paul Jehnisch, † 1612, kurfürstl. sächs. Hofprediger. Einfache Sandsteinplatte mit Schrift, darunter in Relief ein geflügelter Blattkranz mit den Buchstaben O M F.
Grabstein des Wolf Rabiel, † 1621, kurfürstl. sächs. Kammerherr und Bergrat. (Taf. LI.) Sandsteinplatte, fast übereinstimmend in den Formen mit der des Adolph Bock auf Klipphausen, mit den Ahnenwappen der Familien: Rabiel, Hagenest, Stammer, Felben (?), Veldtheim, Weisbach, Schierstedt, Dobeneck, Beltzik, Bosen, Schlegel, Maltitz, Kreytzen, Trotha, Werder, Schoberck.
Zwei Grabsteine der Kinder Wolf Rabiels, Sohn Rudolph † 1621 und Tochter Margareta Elisabeth † 1619. Beide Sandsteinplatten sind gleich gearbeitet. Oben in der Mitte ein geflügeltes Engelsköpfchen, zu beiden Seiten je ein Wappen, links das der von Rabiel, rechts von Ende, darunter eine Inschrift.
Grabstein des Ludwig von Taube, † 1624 (Taf. LI), kurfürstl. sächs. Kammerjunker, und seiner Gattin Anna Maria geb. von Lützelburg, † 1625. Die Sandsteinplatten sind übereinstimmend. In gleicher Höhe mit dem Inschriftenrand ist in Relief ein breites Kreuz ausgearbeitet, auf dem Sprüche eingemeißelt sind. In den vier freien vertieften Feldern acht Ahnenwappen. Beim Grabstein des Mannes die der Familien:
| von Taube auf Pajack | von Bremen | |
| von Gilsen | von Weckebroten | |
| Risebither | Rosen | |
| von Tödwen | von Zögen |
auf dem der Frau:
| von Taube | von Lützelburck | |
| von Bremen | von Löser | |
| von Gilsen | von Landtsperk | |
| von Weckebroten | von Spet. |
Grabstein des Sigmund von Luckowin auf Miltitz, † 1625, kurfürstl. sächs. Kammerjunker. Beschriftete Sandsteinplatte. In der Mitte das Familienwappen, an den vier Ecken Ahnenwappen der Familien: von Miltitz, ?, von Pflugk, von Loeben.
- ↑ Franz Blanckmeister, Dresdens kirchengeschichtliche Bedeutung. Beiträge zur Sächs. Kirchengeschichte Heft V. 1889. S. 57. Leipzig 1890.
Robert Bruck: Die Sophienkirche in Dresden. H. von Keller, Dresden, Dresden 1912, Seite 72. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Sophienkirche_in_Dresden_(1912).pdf/84&oldid=- (Version vom 4.3.2026)