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von Milckau geb. von Günterod, mit den Ahnenwappen der von Günderode, von Eckersberg, von Berbisdorf, von Haugwitz, von Bodewitz, von Kersenbrock, von Luckowin, von Bünau. Die einzelnen Stücke der Platte waren vermauert.

Grabstein der Magdalena Pflug geb. Worm, † 1640, Gattin des kurfürstl. sächs. Hausmarschalls Georg Pflug. Schwarze weißgeaderte Marmorplatte mit Schrift.

Grabstein der Geschwister Sophia und Sibylla von Einsiedel, † 1642. Beschriftete Steinplatte mit dem Familienwappen in Relief.

Grabstein des Doctor Ehrenfried Helfrich, † 1643. Schwarze weißgeaderte Marmorplatte mit goldner Schrift und Alabasterwappen.

Grabstein des Otto Friedrich von Arnimb auf Zichau, † 1646, Sohn des kurfürstl. sächs. Generalwachtmeisters Wolff Christian von Arnim. (Taf. LII.) Schwarz bemalter Stein mit goldner Schrift und dem von einem ovalen Blattkranze umschlungenen Ehewappen der von Arnimb und von Hoym.

Grabstein der Maria Elisabeth Pflug, † 1649, Tochter des kurfürstl. sächs. Kammerjunkers Haubold Pflug. (Taf. LII.) Beschriftete Sandsteinplatte, in deren breitem Mittelfelde, von Knorpelwerk eingefaßt und oben und unten mit geflügelten Engelsköpfen verziert, das bemalte Ehewappen der Pflug und vom Loẞ in Relief sich befindet. An den vier Ecken des Steines sind in ovalen Medaillons die Ahnenwappen der von Pflug, vom Loẞ, von Miltitz und von Schleinitz angebracht.

Grabstein der Maria Richter geb. Cuvelier, † 1651. Schwarze weißgeaderte Marmorplatte mit Schrift und Alabasterwappen.

Grabstein der Sibylla von Friesen, † 1653. Beschriftete Sandsteinplatte, deren Wappen, sowie unterer Teil bei einer Verwendung des Steines gelegentlich der Arnoldschen Instandsetzungsarbeiten abgeschlagen worden sind.

Grabstein des Claus von Taube, † 1654, kurfürstl. sächs. Oberst. Beschriftete Sandsteinplatte mit dem Wappen des Verstorbenen.

Grabstein des Rudolph von Dießkau, † 1656, kurfürstl. sächs. Rat, und seiner Gattin Margareta geb. von Bünau, † 1661. Beschriftete Sandsteinplatte, an deren vier Ecken die zum Teil abgespitzten Wappen der von Dieẞkau, von Bünau, ?, von Bredow.

Grabstein des Dr. Jakob Weller, † 1664, kurfürstl. sächs. Kirchenrat und Oberhofprediger, und seiner Gattin Christina Dorothea geb. Roeber, † 1660. (Taf. XXI, Abb. 3.) Ganz bemalte Sandsteinplatte mit goldner Schrift, zwei Wappen in der Mitte, Engelsköpfen in den oberen und Totenköpfen, aus deren Augenhöhlen Ähren wachsen, mit gekreuzten Knochen in den unteren Ecken.

Grabstein des Haubold Pflug auf Gauernitz, † 1645, kurfürstl. sächs. Kammerjunker, und seiner Gattin Sophia geb. vom Loẞ, † 1667. Beschriftete Sandsteinplatte mit den bemalten Wappen der Pflug und vom Loẞ als Mittelstück. Der Stein, in vier Teile zerschlagen, war im Heizkanal vermauert.

Grabstein der Anna Martha von Wolfframsdorff, † 1670, Gattin des kurfürstl. sächs. Geheimen Rates. Schwarze weißgeaderte Marmorplatte mit Schrift.

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Robert Bruck: Die Sophienkirche in Dresden. H. von Keller, Dresden, Dresden 1912, Seite 75. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Sophienkirche_in_Dresden_(1912).pdf/87&oldid=- (Version vom 5.3.2026)