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Die ursprünglich angebrachten beiden Wappen fehlen. Die einzelnen Teile des Steines fanden sich als Unterlagen für die Emporensäulen verwendet.

Grabstein der Sophia Elisabet von Rumohr geb. von Haxthausen, † 1671, siebenundzwanzig Jahre alt, Gattin des kurfürstl. Hofmeisters und Kammerherrn Kain von Rumohr. Einfache beschriftete Sandsteinplatte, auf deren oberem Teile die Wappen der Familien von Rumohr und von Haxthausen ausgemeißelt sind.


Grabsteine in Verbindung mit Metall, von denen einige schon erwähnt wurden.

Grabstein der Sara Pflug geb. von Starschedel, † 1604, fünfundzwanzig Jahre alt, Gattin des kurfürstl. sächs. Obersten Centurius Pflug auf Gersdorff. Aus der Gießhütte des Georg Biener. (Taf. XXXV, Abb. 1.)

Inschrifttafel vom Grabstein des Karl von Osterhausen auf Gatterstedt, † 1606, kaiserl. Oberst. Aus der Gießerwerkstatt des Hans Reis. (Taf. XXXIV, Abb. 2.)

Grabstein des Conrad Blat, † 1609, kurfürstl. sächs. Hofprediger. Aus der Werkstatt des Georg Biener.

Grabstein des Georg Gödelmann, † 1611, kurfürstl. sächs. Rat. Aus der Werkstatt des Georg Biener.

Grabstein der Barbara Goldstein geb. Klinger, † 1612, sechsundzwanzig Jahre alt, Gattin des kurfürstl. sächs. Obersten Carl Goldstein. Aus der Werkstatt des Georg Biener. (Taf. XXXIV, Abb. 4.)

Inschrifttafel mit Kartuschenumrahmung vom Grabstein des Marcus Gerstenberger, † 1613, kurfürstl. sächs. Geheimer Rat.

Inschrifttafel mit Kartuschenumrahmung vom Grabstein der Johanna Meissner, † 1614.

Grabstein des Heinrich von Günterode, † 1614, kurfürstl. sächs. Oberst. (Taf. LIII.) In der Mitte der Sandsteinplatte das Familienwappen aus Bronze, von einem Kranze umgeben, den zwei Engel halten. Darüber und darunter je eine Inschrifttafel, die von einer reichen Reliefrollwerkumrahmung umgeben ist. Die obere Mitte der Platte schmückt ein geflügelter Engelskopf, die untere ein Totenkopf mit gekreuzten Knochen. An dem Steine haben sich Reste von Bemalung und Vergoldung erhalten.

Inschrifttafel vom Grabmal der Maria von Osterhausen geb. von Carlowitz, † 1616, Gemahlin des Hofmarschalls Georg von Osterhausen. Aus der Werkstatt des Hans Reis. (Taf. XXXIV, Abb. 1.)

Grabstein des Werner von Lützelburg, † 1617, kurfürstl. sächs. Oberhofjägermeister. Aus der Werkstatt des Hans Reis.

Inschrifttafel ohne Umrahmung vom Grabstein des Hieronymus Schmidt, † 1618.

Grabstein des Centurius Pflug auf Gersdorff, † 1619, kurfürstl. sächs. Oberst. Als Mittelstück eine Inschrifttafel ohne Umrahmung. An den vier Ecken die Metallwappen der Familien: von Pflug, von Carlowitz, von Einsiedel, von Pflug. Aus der Werkstatt des Georg Biener.

Empfohlene Zitierweise:
Robert Bruck: Die Sophienkirche in Dresden. H. von Keller, Dresden, Dresden 1912, Seite 76. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Sophienkirche_in_Dresden_(1912).pdf/88&oldid=- (Version vom 7.3.2026)