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Grabstein der Gertraud Zeidler verw. Badhorn geb. Claus, † 1625. Die Inschrifttafel, von einem reichen Rollwerk umrahmt, ziert in der oberen Mitte ein geflügelter Engelskopf mit Kopfschmuck, in der unteren gewahrt man einen Totenkopf mit gekreuzten Knochen und Stundenglas, aus dessen Augen Ähren wachsen.

Metalltafel vom Grabstein der Margarete Maul geb. Ayrer, † 1628. Einfach beschriftete Tafel.

Metalltafel vom Grabstein des Rudolph von Drandorff, † 1632, kurfürstl. sächs. Kammerjunker. Einfach beschriftete Tafel ohne Umrahmung. Am unteren Teile zerstört.

Doppel-Grabstein der Brigitta Pflug geb. von Grünrod, † 1620, Witwe des Centurius Pflug auf Gersdorff und der Martha von Schleinitz geb. Pflug, † 1637, Witwe des Hans Wolf von Schleinitz. (Taf. LIII.) Der Grabstein trägt in der Mitte zwei einfache quadratische beschriftete Bronzetafeln, um die, auf der Platte symmetrisch verteilt, zwanzig Ahnenwappen angeordnet sind. Es sind die Wappen der Familien: von Pflug, von Grünrod, von Carlowitz, von Schönberg, von Einsiedel, vom Loss, von Bernstein, von Pflug, von Schönberg, von Schleinitz, von Pflug, von Schönfeld, Schenk zu Tautenberg, von Zehmen, von Heynitz, von Schwertzel, von Hirschfeld, von Schönfeld, von Schleinitz, von Pflug.

Metallgrabplatte des Volrad von Watzdorf, † 1641, kurfürstl. sächs. Hofmeister. Auf der gegossenen Platte mit erhabener Schrift befinden sich zehn Ahnenwappen der Familien: von Bünau, von Watzdorf, von Griesheim, von Nothaft, von Festenberg, von Frauenberg, von Selbitz (Sellwitz), von Hofer (zum Lobenstein), von Brandenstein, von Kramm.

Metallplatte vom Grabstein der Anna Rosine Siebers, † 1646. Einfache Inschrifttafel.

Doppel-Grabstein des Johann Schede, † 1660, kurfürstl. sächs. Hof- und Justizrat, und seiner Gattin Barbara geb. Kraus, † 1656. (Taf. LIII.) Auf der Platte sind in zwei Rahmen mit geflügelten Engelsköpfen ovale Metallplatten erhaben angebracht, die in der Mitte von zwei Familienwappen getrennt werden, welche einen Totenkopf mit Knochen, aus dessen Augen Ähren wachsen, einschließen. In den beiden unteren Ecken der Steinplatte sind zwei brennende Lampen ausgemeißelt.

Metallplatte vom Grabstein des Melchior Heinrich Schede, † 1675, kurfürstl. sächs. Rat und seiner Gattin Elisabeth Schede, † 1682. Einfache ovale beschriftete Metallplatte.

Doppel-Grabstein des Maximilian Ferdinand Hoë von Hoënegg, † 1657, kurfürstl. sächs. Rat, und seiner Gattin Elisabeth geb. Doerer, † 1684. Auf der zerstörten Sandsteinplatte, an deren oberem Teil ein Engelsköpfchen, links das Wappen der Hoënegg, rechts das der Doerer angebracht ist, befinden sich zwei einfache ovale beschriftete Metallplatten auf einem Mittelstück aufgeheftet. Das Wappen an der unteren rechten Ecke des Steines ist fast ganz zerstört, die linke untere Ecke fehlt.

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Robert Bruck: Die Sophienkirche in Dresden. H. von Keller, Dresden, Dresden 1912, Seite 77. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Sophienkirche_in_Dresden_(1912).pdf/89&oldid=- (Version vom 7.3.2026)