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Von der Königlichen Kommission zur Erhaltung der Kunstdenkmäler
war ich beauftragt worden, über die Instandsetzungsarbeiten in der
Sophienkirche zu berichten. Als sich im Verlaufe dieser Arbeiten
erweiterte Grabungen nötig machten, forderte mich der Rat zu Dresden
auf, die Ausgrabungen mit zu überwachen. Dieser Aufgabe unterzog
ich mich um so lieber, als dabei kunstgeschichtlich wertvolle Funde
zu erwarten waren.
Die Ausführung meiner Absicht, eine Beschreibung der Baugeschichte dieser ältesten erhaltenen Kirche Dresdens und der in ihr vorhandenen und gefundenen Kunstwerke zu veröffentlichen, wurde mir dadurch ermöglicht, daß der Rat zu Dresden alle Grabsteine und Epitaphien und das Innere der Kirche photographisch aufnehmen ließ und mir das Recht der Veröffentlichung erteilte.
Herrn Oberbürgermeister Dr. Beutler, dem Rat zu Dresden und dem Vorstande des Kirchenamtes Herrn Dr. Krumbiegel statte ich dafür meinen verbindlichsten Dank ab.
Meinen Dank spreche ich auch Herrn Freiherrn A. von Zedtwitz aus für die freundliche Unterstützung bei der Bestimmung der Wappen.
| Dresden, Oktober 1911 | Der Verfasser |
Robert Bruck: Die Sophienkirche in Dresden. H. von Keller, Dresden, Dresden 1912, Seite Dank. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Sophienkirche_in_Dresden_(1912).pdf/9&oldid=- (Version vom 7.1.2026)