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blühende Erwerbsthätigkeit im Breisgau, der die Umwälzung aller wirthschaftlichen Verhältnisse im 16. Jahrhundert, vor allem aber die Entdeckung Amerikas mit seinen Silberschätzen den Todesstoss versetzte. Schon vor dem 30jährigen Krieg lag der Bergbau unserer Gegend hoffnungslos darnieder, um nach einem kurzen Aufflackern im vorigen Jahrhundert um so rascher vollständig zu erlöschen. In der neuesten Zeit jedoch sind wieder mehrere Gruben im Kapplerthal und in Hofsgrund auf die Gewinnung von Silber und Blei in Betrieb gesetzt worden.

Im engsten Zusammenhang mit der Lage Freiburgs steht sein Klima. Ist es doch durch die im Osten vorgelagerten hohen Schwarzwaldberge gegen die rauhen Ost- und Nordostwinde geschützt, während es den warmen Südwest- und Westwinden freien Eintritt lässt.

Ueber den Verlauf der Temperaturen gibt die folgende Tabelle den nöthigen Aufschluss, die wir, wie auch das übrige Zahlenmaterial der Freundlichkeit des Herrn Prof. Dr. Schultheiss am meteorolischen Centralbureau in Karlsruhe verdanken. Diese Zahlen beziehen sich nur auf die Zeit von 1881–95, da in Folge der ungünstigen Aufstellung der Instrumente die Beobachtungen der früheren Jahre fehlerhaft sind.

Empfohlene Zitierweise:
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 13. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_013.jpg&oldid=- (Version vom 24.11.2025)