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Firmen F. Stockert Nachf., M. Stockmann, Lassen & Cie., J. N. Dorfmeister u. A.
Endlich sei hier der bedeutenden staatlichen Eisenbahnbetriebswerkstätten gedacht, welche etwa 136 Arbeiter beschäftigen.

Pavillon auf dem Aquarium im Stadtgarten.
Die Cementindustrie begann in Freiburg mit dem Jahre 1860. Anfänglich wurden neben den gewöhnlichen Cementböden auch Cementfliesen für Bodenbelag in verschiedenen Farben und Mustern angefertigt.
Im Beginne der 70er Jahre trat die Herstellung von Cementröhren hinzu, die nach und nach einen grossen Aufschwung nahm und in den 80er Jahren, als die städtische Canalisation begann, den zwei hier ansässigen Firmen bedeutende Aufträge brachte.
Das Absatzgebiet erstreckt sich zur Zeit auf das badische Oberland, den Schwarzwald und zum Theil auf das Elsass.
Zugleich mit dem steigenden Bedarfe an Röhren entwickelte sich der Betonbau. Besonders zu erwähnen sind da die Gasometer des städtischen Gaswerks und der erst im Jahre 1896 fertig gestellte Hochbehälter der städtischen Wasserleitung, dessgleichen eine Anzahl grösserer und kleinerer Bauten auf dem Rieselfeld.
Die von der Grossh. Kulturinspection für Gemeinden fortgesetzt zur Ausführung gelangenden Wasserleitungen bieten zur Uebernahme von Hochbehälter-Bauten immer Gelegenheit.
Die Anfertigung von Cement-Dachplatten wird hier sein 20 Jahren durch das Haus A. Krems mit Erfolg betrieben.
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 65. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_065.jpg&oldid=- (Version vom 5.12.2025)