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Schmiedeisernes Oberlicht vom Hause No. 33 der Eisenbahnstrasse.
Der Zustand der öffentlichen Verkehrswege kann jederzeit als ein sicherer Gradmesser der allgemeinen Kultur betrachtet werden. Es möge desshalb hier eine kurze geschichtliche Darstellung die Entwicklung der Hauptstrassenzüge in Stadt und Bezirk Freiburg zu veranschaulichen suchen.
Die Stadt Freiburg hatte nach ihrer Lage in einer östlichen Ausbuchtung des ehemaligen oberrheinischen Seebeckens und am Ausgange des Dreisamthales für die Vermittlung ihres Verkehrs von den ältesten Zeiten her hauptsächlich zwei Strassenzüge:
1. Die von Norden nach Süden die ganze Stadt durchziehende zweite Hauptstrasse, welche gegenwärtig im nördlichen Stadttheil den Namen Zähringerstrasse, durch die Altstadt bis zur Dreisam den Namen Kaiserstrasse, von da bis zum Südende den Namen Baslerstrasse führt und eine Theilstrecke der grossen Frankfurt–Basler Strasse darstellt;
2. die von Westen nach Osten ebenfalls die ganze Stadt durchziehende zweite Hauptstrasse, welche im westlichen Stadttheil Lehener Strasse, dann Eisenbahnstrasse heisst, hierauf als Bertholdstrasse weiter geht, beim Bertholdsbrunnen die Kaiserstrasse schneidet, als Salzstrasse
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 94. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_094.jpg&oldid=- (Version vom 26.12.2025)