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und Brücken zum Befahren mit Hauptbahn-Locomotiven eingerichtet, auch die Stationsanlagen zum Kreuzen von halben Militärzügen eingerichtet werden. Ausser den Anschlussbahnhöfen der Staatsbahn in Riegel, Breisach und Gottenheim sind auf der Kaiserstuhlbahn selbst 12 Stationen, sämmtlich für vollen Personen- und Güterverkehr eingerichtet.
An Betriebsmitteln sind vorhanden 5 Tenderlocomotiven von 30 Tonnen Dienstgewicht, 15 Personenwagen, 3 Gepäckwagen und 10 Güterwagen. Die Betriebsmittel sind mit durchgehender Schmidt’scher Bremse versehen, die Personenwagen für Dampfheizung eingerichtet. Der Betriebsdienst geht von Endingen, als der bedeutendsten Station dieser Bahn aus. Daselbst befindet sich auch der Sitz der localen Bahnverwaltung und die Reparatur-Werkstätte.
Die Baukosten, einschliesslich des auf 420,000 Mark geschätzten Grunderwerbes, betragen 2,900,000 oder 72,5000 Mark für den Kilometer. Hierzu hat der Staat einen Zuschuss von 20,000 Mark, die betheiligten Gemeinden einen solchen von 5000 Mark für den Kilometer geleistet und ausserdem den Geländeerwerb für eigene Rechnung durchgeführt.

: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 143. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_143.jpg&oldid=- (Version vom 23.12.2025)