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verbunden, und das nunmehr stets voll laufende Zuleitungsrohr führte täglich 12–13,000 m³ Wasser in die Stadt.

Inzwischen war aber die Schwemmkanalisation in der Stadt eingeführt worden, was neben der stetig wachsenden Bevölkerung abermals eine wesentliche Steigerung des Wasserbedarfes zur Folge hatte. So beschloss denn die Stadtgemeinde, das bereits erschlossene Wasser durch einen zweiten Rohrstrang in die Stadt zu führen, bevor Mangel eintrat, und im Anschluss daran auch einen zweiten, wenngleich noch nicht dringend nothwendigen Behälter zu bauen. Als Platz für diesen wurde eine Stelle gegenüber dem schon bestehenden Behälter auf der anderen Thalseite in gleicher absoluter Höhe gewählt.

Hochbehälter der städtischen Wasserleitung im Sternenwald.

Dieser 1895 ausgeführte zweite Rohrstrang von ebenfalls 450 mm lichter Weite läuft dem älteren parallel bis zum Schieberhaus bei der Karthause, wendet sich hier, die Dreisam kreuzend, südlich durch die Schwarzwaldstrasse und Sternwaldstrasse dem neuen Behälter auf der kleinen Glümershöhe am Sternwald zu. Dieser Behälter von vorderhand 3500 m³ Inhalt, ganz aus Stampfbeton erbaut, ist gleich dem älteren

Empfohlene Zitierweise:
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 146. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_146.jpg&oldid=- (Version vom 23.12.2025)