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Der Haupteingang befindet sich an der nordwestlichen Seite, von dort führt der Weg links in die Concerthalle, in den Wirthschaftsgarten mit seinem Musikpavillon und zu dem Aquarium, rechts gelangt man in die kunstvollen Gartenanlagen.
Gleich am Eingange breitet sich ein umfangreiches Blumenparterre mit einem grossen quadratisch vertieften Mittelstück und mit zwei kleinen halbrunden Seitenstücken aus. In der Mitte des nördlichen Seitenstücks steht der Musikpavillon, in dem südlichen sprudelt ein Springbrunnen. Alles ist durch Vasen, Bildsäulen und schön angeordnete Teppichbeete zu einem reizvollen Gesammtbilde ausgestaltet.
STADTGARTEN ZU FREIBURG iBg

Am anderen Ende des Gartens liegen die Pflanzenpavillons, in denen zeitweilig Ausstellungen seltener Erzeugnisse des Warmhauses stattfinden. Durch schattige Anlagen führt dann der Weg zu einem mit Goldfischen und Karpfen besetzten Teiche. Weiter folgt eine Naturholzbrücke, die zu einer hügeligen Parthie mit Felsgrotte, Wasserfall und Sitzplätzen im südöstlichen Hintergrunde des Gartens hinüber leitet. Hier wird man auch von einem Rosarium überrascht, das eine besondere Zierde das Gartens bildet. Mehr als 500 nieder-, halb- und hochstämmige Rosenstöcke in etwa 250 Sorten sind auf einem halbkreisförmigen Hügel
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 175. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_175.jpg&oldid=- (Version vom 1.1.2026)