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Gegen Süden hat man den quellenreichen Bromberg mit dem Kybfelsen und den Sternenwald vor sich. Dann folgt das romantische Güntersthal, jenseits mit dem Horberberg und seinem Ausläufer, hinter welchem der Schönberg und weiter zurück die gewaltige Kuppe des Belchen emporragt.

Gegen Westen und Norden liegt die Stadt mit ihren Vororten Herdern, Haslach und Wiehre am Fusse des Schlossberges ausgebreitet. Weiter in der Rheinebene erblickt man St. Georgen, Krozingen, Biengen und zahlreiche andere Dörfer. Den fernsten Abschluss bilden an klaren Tagen die Vogesen und der im Dufte verschwimmende Jura; in der Nähe aber liegt seitwärts der Mooswald, das über den Tuniberg hervorragende Breisach mit seinem Münster, der mit zahlreichen Dörfern besetzte, in herrlichen Linien verlaufende Kaiserstuhl, die Ebene der March, die Anhöhe von Riegel mit der Michaelskapelle, Hecklingen mit der Ruine Lichteneck, Emmendingen und das Dorf Zähringen mit der darüber aufragenden Burgruine.



Von diesem schönen Punkte führt der Weg durch eine Schlucht mit steilen Felsenwänden an dem St. Petergewölbe, einer noch gut erhaltenen Kasematte, vorbei.

Empfohlene Zitierweise:
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 178. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_178.jpg&oldid=- (Version vom 27.1.2026)