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Bequeme Spazierwege, Terrassen und Spielplätze sind hergestellt, und allen weiteren Anforderungen genügt ein Restaurationsgebäude mit Concertsaal und Musikpavillon.
Besonders bemerkenswerth ist der prächtige Blick durch eine Lichtung über den Teich nach dem etwa 20 Minuten von da gelegenen alten Karthäuserkloster und auf den herrlich bewaldeten Hirzberg. Der See, welcher leicht geschwungene Umrisse hat, wird im Sommer zu Kahnfahrten, im Winter als Schlittschuhbahn eifrig benützt. Am schönsten nimmt er sich aus, wenn er bei Festlichkeiten mit tausend farbigen Lichtern und mit bengalischem Feuer beleuchtet ist. Es ist ein entzückendes Bild, die Lichtfülle von dem dunklen Hintergrunde des Waldes sich abheben zu sehen, während der Wasserfall bald roth, bald grün erglänzt und zauberhaft schön in den Teich herniederschäumt. Der unmittelbar an den Waldsee angrenzende Möslepark mit seinen alten herrlichen Eichen, ausgestattet mit Promenadewegen, Spielplätzen, Sitzbänken, einem Reit- und Fahrweg, ist namentlich zur Sommerzeit eine sehr beliebte Erholungsstätte für Jung und Alt.
Kleinere Anlagen und Schmuckplätze. Sogleich beim Verlassen des Bahnhofes wird das Auge auf hübsche Anlagen und auf die dahinter liegenden Villen mit ihren Vorgärten gelenkt. Reicher Blumenschmuck, Teppichbeete, Teiche mit Felsparthien, Statuen, Springbrunnen, hübsche Baumgruppen und Solitärpflanzen ergeben zusammen ein ungemein reiches und vielgestaltiges Bild.
Der Alleegarten liegt zwischen Werder- und Rempartstrasse auf einem Ueberreste der ehemaligen Festungswerke. Der ziemlich grosse erhöhte Platz mit einem Bestand alter schönen Linden dient vorzugsweise der Jugend als Tummelplatz. Die Böschungen sind mit Baum- und Strauchgruppen malerisch bestanden. An der Kreuzungsstelle der beiden Strassen ist eine künstliche Felsparthie mit einem Wasserfalle angebracht. Darüber befindet sich eine Gruppe von drei Knabengestalten, welche die Entstehung der Dreisam sinnbildlich darstellt.
An beiden Ufern der Dreisam ziehen sich zwischen der Schwabenthorbrücke und der Freiaubrücke gärtnerische Anlagen hin, die mit ihren Blumen einen herrlichen Spaziergang beschatten. Zahlreiche Sitzplätze laden dort zum Ausruhen ein. Auch der Fahnenbergplatz mit seinem grossen Springbrunnen, der Rottecksplatz mit dem Rottecksdenkmal und der Karlsplatz sind meist mit alten Bäumen bestanden.
Unter den übrigen Schmuckanlagen, welche Freiburg zieren, verdienen einige noch besonders erwähnt zu werden. So die Beete an der
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 181. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_181.jpg&oldid=- (Version vom 16.2.2026)