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III. DIE STADTWALDUNGEN.
Von E. Hüetlin.

Die Waldungen der Stadt Freiburg bestehen aus Hoch- und Mittelwaldungen.

Die Hochwaldungen umfassen eine Gesammtfläche von etwa 2437 ha und bestehen aus den Districten:

I. Bohrer, mit dem durch Tausch gegen 7 kleinere, auf Gemarkung St. Märgen gelegene städtische Districte vom Grossh. Domänenärar erworbenen Kybfelsenwald (mit dem berühmten Aussichtspunkt Kybfelsen). Er beginnt bei Güntersthal und dehnt sich aus bis hinauf zum Schauinsland, die ganze westliche Gebirgswand des Bohrerthales bildend, mit verschiedenen von Ost nach West verlaufenden tiefeingeschnittenen Dobeln, dem Sägendobel, Diesendobel, Langenbachdobel und Sailendobel.

In diesem Districte befinden sich, ausser dem Kybfelsen, der Horberfelsen, der Prangenkopf, das Taubenköpfle, die Pflugsfelsen, der Wachtfelsen und der Schauinsland mit seinem Rasthause (1286 m über dem Meere).

II. Valentinswald, beginnt bei Littenweiler, den nördlichen Abhang des Dreisamthales bis nach Freiburg und von dort den westlichen Einhang des Thales bis nach Güntersthal bildend, woselbst er sich wieder an den Kybfelsenwald anschliesst. In diesem Districte liegen der herrliche Waldsee, die Franzosenschanze und der Brombergkopf mit dem so beliebten Ausblick über die Stadt Freiburg.

III. Illerberg-Kreuzkopf. Dieser District liegt zwischen Langackern und dem Rebhaus mit dem lieblichen Güntersthal zu seinen Füssen, und bedeckt so die ganze östlich Güntersthal steil abfallende

Empfohlene Zitierweise:
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 187. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_187.jpg&oldid=- (Version vom 20.2.2026)