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Bergwand. Zunächst auf der Höhe dieses Waldes liegt die erst 1897 eröffnete und schon sehr beliebt gewordene Sommerfrische Louisenhöhe mit ihren herrlichen Ausblicken in das Bohrerthal und andererseits nach dem Rheinthal und den Vogesen.

IV. Ottilienwald. Er bildet den Gebirgsstock vom Jägerhäuschen aus bis auf die Höhe des Rosskopfes mit seinem eisernen Thurme und seiner herrlichen Fernsicht (739 m über Meereshöhe) bis gegen Ebnet herab, die neue Besitzung der Stadt, die Karthause, umschliessend. An diesen District lehnt sich gegen Südwesten und Westen der Schlossberg, eines der Wahrzeichen Freiburgs, an. Oberhalb der Karthause liegt unter dem Rosskopfgipfel, ganz von Wald umrahmt, das allbekannte St. Ottilien mit seiner Wallfahrtskapelle und dem nicht weit davon entfernten St. Wendelinskapellchen, überschattet von einer mächtigen, nahezu 300jährigen Buche, die einer der ältesten Bäume des ganzen Stadtwaldes ist.

Wallfahrtskirche St. Ottilien und Wirthschaft.


V. Der Birkenreuthewald ist Bestandtheil eines der Stadt Freiburg gehörigen, getrennt vom übrigen Stadtwald befindlichen grossen Hofgutes, des Birkenreuthehofes, nahe bei dem Dorfe Kirchzarten.

Empfohlene Zitierweise:
: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, Seite 188. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiburg_Bauten_188.jpg&oldid=- (Version vom 20.2.2026)