Seite:GN.A.159 Gemein-Nachrichten 1771,5.pdf/17

Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

Ich habe gemerckt, daß diese Nachricht vielen eine rechte Freude war, und glaube, daß sie zu einem bleibenden Segen seyn wird. Viele haben mich gebeten, ihre herzliche Danckbarkeit dafür zu bezeugen. Bey jedesmaligem Vorlesen hat Gnade gewaltet, und ich habe sie an den meisten Orten 2 bis 3 mal Verlesen, und ihnen beym wieder Besuchen, sie mehrmals zu wiederholen versprechen müßen. Unterm Verlesen hielt ich oftmals inne, und wir schickten unsre Herzens Seufzer ins Herz des Heilands, um die uns vom Synodus erbetene, gewünschte u. genannte aparte Gnaden und Segen, mit einem auf die resp. Materie passenden Choral. Auch hatte ich die Geschwister gebeten, daß wenn ihnen etwas nicht deutlich genug vorkäme, sie es sagen möchten. u. s. w. Solches gab Gelegenheit zu realen discoursen und viele äußerten sich gefühlig und dankbar über die Gnade, mit der Gemeine auf das Blutige Versöhn-Opfer Jesu als arme Sünder gewiesen worden zu seyn, und wie ihr Anliegen

Empfohlene Zitierweise:
: Gemein-Nachrichten - Beylagen 1771,5. , Herrnhut 1771, Seite 13. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.159_Gemein-Nachrichten_1771,5.pdf/17&oldid=- (Version vom 22.3.2026)