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Er beschrieb einmal die Kinder Gottes, und warum sie verfolgt würden, nehmlich erstlich darum, weil sie Gottes Kinder wären; Zweitens, Weil sie Jesum zum Bräutigam haben; und sagte dabey: Ein Bräutigam kleide gern seine Braut in seine Leibfarbe, und so kleide auch der himmlische Bräutigam seine geliebte Braut in den Purpur-Gewandt, in seine blutige Gerechtigkeit ein; und wer ist die Braut? Antwort: Alle Brüder und Schwestern in aller Welt zerstreut p. Dadurch bekam ich Muth, mehr Bekandtschaft mit ihm zu machen, und erzehlte ihm meinen ganzen Gnaden-Gang.

Wie nahe ihnen ihre Kinder am Herzen liegen, darüber drückt sich ein Bruder so aus: Wir haben etliche Gesellschaften gehabt, hauptsächlich wegen unsrer lieben Kinder. Wir sind sehr verlegen über sie, weil man sieht und fühlt, daß so gar wenig Leben vom Heiland in ihren Herzen ist. Das macht uns manchen Kumer, wir wollen sie aber dem treuen Heiland recht fleißig empfehlen.

In einem eingelaufenen Schreiben

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen 1771,5. , Herrnhut 1771, Seite 5. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.159_Gemein-Nachrichten_1771,5.pdf/9&oldid=- (Version vom 2.3.2026)