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bin, zu Ihm zu kommen.“ Das verursachte eine gesegnete Unterredung von dem, was einen armen Sünder würdig macht, vor Gott zu erscheinen; worüber sich der Kranke unbeschreiblich freute. Von da besuchte Bruder Hofmann die kranke Helferin Grace. Dieselbe war vor einigen Tagen so schwach, daß sie ihr Ende vermuthete. Sie war ganz allein, u. flehete zum Heiland, daß Er ihr doch jemanden zuschicken möchte: und sogleich kam ihr Mann, der Helfer Jonas, müde u. hungrig von der Arbeit, ins Haus. Er weinte, daß er nun Abschied von ihr nehmen solte; u. sie weinte, daß sie ihm nichts vorsetzen konte, da er den ganzen Tag nichts gegessen hatte. Doch vergaß er Hunger u. alles, u. nahm sich ihrer an, daß sie sich wieder etwas erholte.
D. 8 Merz verschied der Bruder Philipp. Er wohnte auf einer Estate, wo schon viele Jahre sehr grausame u. gegen
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 125. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/129&oldid=- (Version vom 13.2.2025)