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wider seinen Willen die Brüder-Gemeine zu verlassen. Der Vormund machte sich daher selbst an den Herrn von Lüdecke, u. stellte ihm mit großem Ernst vor, wie er sich durch die Gemeinschaft mit den Brüdern – denen er einen schmählichen Charakter gab – um sein Glück in der Welt bringen würde, u. wie er sich würde müssen gefallen lassen, alles das Seinige darüber zu verlieren; denn wenn er bey diesen verhaßten Leuten bliebe, würde er sich den Weg zu einiger Beförderung verhauen, u. man würde ihm von dem Seinigen nichts mehr zukommen lassen. Was dieses bey unserm seligen Bruder für einen Erfolg gehabt, ist aus dem Berichte seines Herrn Vormundes an die Hochfürstliche Kanzley, davon das eigenhändige Concept ihm in die Hände gekommen, zu ersehen. Es heißt darinn: „Er (nemlich der junge Herr v. Lüdecke) welchen ich wider Vermuthen
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 171. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/175&oldid=- (Version vom 22.2.2025)