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als in Herrnhaag gesegnete Zeiten gehabt habe. Nachdem er gegen das Ende des Jahres 1748 zum Diakonus der Brüder-Kirche ordinirt worden, übernahm er im Jahr darauf das Pfleger- oder Helfer-Amt bey dem ledige Brüderchor in Herrnhut. Das war aber die Zeit, in welcher die leichtsinnige Schwärmerey, welche nach u. nach bey verführerischen u. verführten Leuten in den Brüdergemeinen aufgekommen war, und worüber treue Herzen in derselben bisher schmerzlich betrübt gewesen, mit großem Ernst angeschrien wurde, u. aus unserm Mittel, als etwas für eine Gemeine des Herrn sehr schmähliges, weggeschafft werden solte. Da war auch in dem Brüder-Chor in Herrnhut vieles aufzuräumen u. auszufegen. Da machten ihm dann wol die Brüder, die ihren Leichtsinn erkannten, bereueten, beweinten, u. sich davon befreyen liessen, viel Freude; andre aber, die sich entweder selbst

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 177. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/181&oldid=- (Version vom 22.2.2025)