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mir manche verlegene Stunden machte. Bald darauf war die F erste Feyer des 13 Nov. (anno 1741) welche mir besonders anmerklich geblieben ist.

Meine Eltern (meine Mutter hatte nemlich wieder geheirathet) waren in der Versamlung, u. ich blieb allein zu Hause. Da widerfuhr mir etwas besonders, ich fiel auf mein Angesicht, weinte u. betete zum Heiland, u. fühlte Seine Nähe unaussprechlich. Meine Eltern fragten mich, als sie nach Hause kamen, warum ich so geweint hätte; ich erzehlte ihnen, wie mir zu Muthe gewesen, u. sie sagten mir, was heute für ein Segenstag in der Gemeine sey.

Bey Gelegenheit, daß Bruder Johannes um diese Zeit sehr lebhaft u. durchdringend die Marter Jesu predigte, wurde ich voll Verlangen, die Kraft des Blutes Jesu auch an meinem Herzen zu erfahren; und Er gewährte mir auch meine Bitte, so daß ich davon ganz hingenommen wurde. Anno 1742 wurde ich in die

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 194. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/198&oldid=- (Version vom 26.2.2025)