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konte er die große Langmuth u. Geduld Gottes nicht dankbar genug preisen u. rühmen; „denn“, sagte er, „hätte mich Seine Hand nicht gehalten, so hätte ich mich ganz von Ihm verloren, u. wäre ins Sündigen hineingerennt, wozu ich Lust u. Gelegenheit genug hatte; aber Ihm sey tausendmal Dank gesagt, daß Er sich meiner Seele so treulich angenommen, daß sie nicht verdürbe!“
Anno 1739 heirathete er die nunmehrige Witwe Dorothea Margarethe geb. Lauerbach in Salze. Sie faßten bey dieser Verbindung den vesten Vorsatz, ein gottseliges Leben zu führen, u. Gott angenehm zu werden. Von ihren 11 Kindern sind noch 4 Söhne u. 4 Töchter am Leben, von denen er 12 Enkelkinder erlebt hat.
Nachdem er die Mühle in Wespen von seinem Vater übernommen hatte, bekam er auch nach dem Ableben seiner Schwiegermutter die Windmühle in Salze, u. hatte eine ziemlich weitläuftige
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 222. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/228&oldid=- (Version vom 5.3.2025)