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Sie fingen an liebliche Lieder zu singen, und dieses war der Moment, wo unser ganzes Haus, Vater, Mutter, mein Bruder u. meine Schwestern, so wie ich, von der Gnade ergriffen wurden. Der liebe Heiland hat auch seinen Segen dazu gegeben, daß alle an Ihm beklieben sind. Ich machte darauf mit meiner seligen Base Esther Wiedler einen Bund, daß wir ganz allein für den Heiland leben, Ihn kennen lernen, u. Seinen Lehren folgen wolten, warfen uns vor Ihm aufs Angesicht, u. baten Ihn um Seinen Segen dazu. Wir zwey kamen darauf wöchentlich zweymal zusammen, u. beteten, oder unterredeten uns mit einander vom lieben Heilande. Dieses erfuhr der Pfarrer Ernst, u. schickte seine 2 Töchter zu uns (die eine war die noch lebende Schwester Stephani in Arau, u. die andre die selige Schwester Duvernoy in Montbeillard) und wir zusammen pflegten ihn wöchentlich zu besuchen, zum großen
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 231. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/237&oldid=- (Version vom 7.3.2025)