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Geschäfte mit treuester Angelegenheit, u. ließ sich angelegen seyn, in dem, was zur Ehre des Herrn gereichte, nichts zu verabsäumen. Sein liebreiches, sanftes, theilnehmendes Wesen erwarb ihm gar bald das Zutrauen u. die Liebe seiner Pflegebefohlnen, wofür er seine Dankbarkeit gegen den Heiland oft bezeugte. Weil er ein im Blute Jesu versöhntes u. von Seiner Liebe durchdrungenes Herz hatte, so hatte er auch die Gnade, in wahrer Herzens-Demuth u. Niedrigkeit einherzugehen. Ueber sein Amt erklärte er sich mehrmalen dahin, daß er viel Unvermögen bey sich finde, und daß allein die Huld des Heilands ihm Trost u. Freudigkeit dazu verleihe. Am 15 Sept. sahe er sich genöthigt, nachdem er schon ein paar Tage zuvor sehr über Schwäche geklagt hatte, die Krankenstube im Paedagogio, wo er seine Wohnung hatte, zu beziehen, u. es zeigte sich bald, daß er mit der

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 330. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/336&oldid=- (Version vom 30.3.2025)