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rothen Ruhr behaftet war, zu welcher sich noch ein faules Fieber einfand. Er dachte vom Anfang dieser Krankheit, daß sie wol eine Gelegenheit zu seinem Heimgang werden könte. Dabey äusserte er sich so: Bisher sey bey aller seiner Willigkeit wenig durch ihn geschehen, u. vielleicht nehme ihn der Heiland unter andern Seiner Absichten auch darum von hier weg, weil durch ihn nicht viel für das Werk des Herrn ausgerichtet werden würde. Seine Krankheit wurde, aller dagegen angewandten Mittel ungeachtet, von Tag zu Tage bedenklicher. Die Leibesschmerzen, welche immer mehr zunahmen, ertrug er mit großer Geduld, u. tröstete sich mit den Schmerzen, die der Heiland, um ihn zu erlösen, ausgestanden habe. Wenn zuweilen einige Hofnung zum Wiederaufkommen geschöpft werden konte, schien sein Verlangen immer

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 331. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/337&oldid=- (Version vom 1.4.2025)