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doch aber blieb mir die Ueberzeugung im Herzen übrig, daß ich mich bekehren müßte, wenn ich wolte selig werden, welches ich aber von Zeit zu Zeit aufschob. Anno 1734 kam ich von der Wanderschaft zurück, ging nach Wolgast in Schwedisch-Pommern, wurde daselbst Bürger u. Meister, u. heirathete anno 1735 meine selige Frau. 1738 wurde ich aufs neue erweckt, da ich aus Neugier in eines Predigers Erbauungsstunde ging: ich wurde ernstlich um meine Seligkeit u. um den Heiland bekümmert. 1739 in der Marterwoche offenbarte sich der Heiland meinem Herzen auf eine besondere Weise als mein Erlöser u. Versöhner, u. es war mir, als sagte Er mir mit lauter Stimme ins Herz: „Dir sind deine Sünden vergeben, du sollst ein Befreyter des Herrn seyn.“ Verschiedene Prediger dortiger Gegend, u. sonderlich der jezt in Rothenburg stehende Pastor Heilersieg, veranlaßten
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 335. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/341&oldid=- (Version vom 1.4.2025)