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mich einen Schuldienst anzunehmen. Ich kam daher anno 1740 auf die Stolzenburgische Glashütte als Schulhalter, u. nach 1½ Jahren ließ mich der Heiland sehen, daß Er mein Daseyn gesegnet mit einer großen Erweckung in dasiger Gegend. Ich nahm mich der erweckten Seelen an, u. in unsern Zusammenkünften war ein kräftiges Gnadengefühl zu spüren. Von da kam ich anno 1743 nach Sieden-Brunzo bey Demmin, ebenfalls als Schulhalter, wo ich auch den Nachmittags-Gottesdienst u. das Kinderexamen zu halten hatte, welchem leztern alle ledige Leute beyderley Geschlechts beywohnen musten. Anno 1744 reiste ich mit meiner Frau nach Stettin, um meine alte Mutter daselbst noch einmal zu sehen. Hier wurden wir mit den dasigen Geschwistern bekannt, u. bekamen Erlaubnis in ihre Versamlungen zu gehen. Das Wort von Jesu Leiden, das ich darinn hörte, ging
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 336. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/342&oldid=- (Version vom 1.4.2025)