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mir durchs Herz, u. es wurde mir klar, daß ich von der ersten Liebe u. Gnade abgekommen war. Dieses veranlaßte mich, nähere Herzensbekanntschaft u. Verbindung mit den Geschwistern in Stettin zu suchen; meine Frau war mit mir Eines Sinnes. Mir war es, als wäre ein schwerer Stein von meinem Herzen gefallen. Allein die andern Erweckten, die mich kannten, erschracken sehr über meine neue Bekanntschaft mit den Brüdern; u. ich hörte, daß sie ein dreystündiges Gebet auf den Knien gehalten, daß Gott sowol mich erleuchten, als auch den Schaden verhüten möchte, den ich nunmehr in der ganzen Gegend anrichten würde. Die Brüdersache wurde nemlich damals für die allergefährlichste Sache in der Evangelischen Kirche angesehen; und es wurde daher nicht nur an meinem Ort, sondern auch aller Orten, wo ich durchreisen solte, berichtet,
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 337. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/343&oldid=- (Version vom 1.4.2025)