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genossen, so solte ich ihn in der Stille für mich behalten, u. niemanden etwas davon sagen – und so wurde ich freundlich entlassen. Gleichwol wurde ich bald darauf von meinem Schuldienste entlassen, wobey man mir dennoch das beste Attestat ertheilte, so daß, wer es las, nicht glauben konte, daß es möglich sey, mit einem solchen Zeugnis jemanden abzusetzen. Hierauf bekam ich sogleich viel Besuch sowol aus der Stadt als vom Lande; wir fingen auch eine Versamlung in der Stadt an, die großen Zulauf hatte, u. in welcher auch einmal unser lieber Bruder Müller (der jezt in Sarepta ist) ein Zeugnis vom Heiland abgelegt hat. Wir wurden aber bald genöthiget, Unordnungen wegen, die Versamlungen in der Stadt einzustellen. Auf dem Lande hingegen ging es desto beßer, so daß man an 300 Seelen rechnen konte, die sich zusammen hielten;
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 340. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/346&oldid=- (Version vom 1.4.2025)