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u. hätten sich sehr daran erquickt, besonders wäre ihnen ein Brief von Bruder Magnus in Herrnhut zum Segen gewesen. Seine lezte Krankheit währte 14 Tage. Einmal sagte er, es sey ihm wol eingefallen den Heiland zu bitten ihn mit einem langen Krankenlager zu verschonen, u. ihn bald zu sich heimzunehmen; aber darauf sey er in seinem Herzen erinnert worden, daß das ein thörichter Gedanke sey, indem ja der Heiland am besten wisse, was für ihn gut sey: und so wolle er es Ihm ganz überlassen. Der Heiland sahe aber seine Sehnsucht, bald bey Ihm daheime zu seyn, in Gnaden an; man hörte ihn noch ganz vernehmlich sagen: „Lieber Heiland, komm doch balde“ – u. den Augenblick verschied er. Das geschahe d. 20tn Oct. 1787. Er war im 77tn Jahr seines Alters.
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 344. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/350&oldid=- (Version vom 7.4.2025)